Angesichts der aktuellen Weltlage ist der Online-Verkauf unerlässlich. Viele von Ihnen haben vielleicht schon einen Online-Shop – wenn ja, haben wir für Sie Tipps, wie Sie Ihren bestehenden Online-Shop verbessern können. Aber für diejenigen unter Ihnen, die bisher nur in physischen Geschäften verkauft haben, oder für diejenigen, die gerade erst ihre Reise in den Einzelhandel beginnen – wir sind für Sie da! Dies ist Ihr Leitfaden für den Start Ihres ersten Online-Shops. Es gibt immer die Möglichkeit, ein Unternehmen oder einen Entwickler zu beauftragen, Ihren Online-Shop für Sie zu erstellen, wenn Sie die Mittel dafür haben. Aber für diejenigen unter Ihnen, die es lieber selbst lernen und Kosten sparen möchten, ist hier Ihr umfassender Leitfaden für den Start Ihres ersten Online-Shops!
1. Holen Sie sich einen Website-Baukasten
Das Wichtigste zuerst. Es gibt mehrere Plattformen zur Auswahl, wie zum Beispiel WordPress, Squarespace oder Wix. Wir empfehlen WordPress, einfach weil es mit geringen externen Kosten kostenlos ist und weil es Open-Source ist, sodass Sie es nach Ihren Wünschen anpassen können.
2. Wählen Sie einen Hosting-Dienst für Ihre Website.
Es gibt viele Optionen, wie zum Beispiel Nexcess, das gut mit WooCommerce funktioniert. Egal für welchen Hosting-Dienst Sie sich entscheiden, es fallen Kosten für Ihren Domain-Namen und für den Hosting-Dienst an. Shared Hosting – was bedeutet, dass Ihre Website auf demselben Server wie andere Websites gehostet wird – ist in der Regel die günstigste Option. Wenn Sie jedoch eine umfangreichere Website wünschen, sollten Sie sich für dediziertes Hosting entscheiden, was bedeutet, dass Ihre Website einen eigenen Server hat! Hosting-Dienste haben eine Vielzahl von verschiedenen Plänen mit unterschiedlichen Preisen, also schauen Sie sich diese an und finden Sie heraus, welcher für Sie am besten geeignet ist.
3. Wählen Sie ein Theme für Ihren Online-Shop.
Themes erledigen die Design-Grundlagen für Sie – Ihre Seiten sind bereits angelegt, Sie müssen nur noch die Lücken füllen. Das Wichtigste bei der Auswahl eines Themes ist der Stil Ihrer Seiten – welche Funktionen Sie auf Ihren Seiten anzeigen möchten und wie Ihre Käufer auf Ihrer Seite navigieren sollen. Schauen Sie sich die Themes an, die Ihr E-Commerce-Baukasten anbietet, und finden Sie heraus, welches am besten zu Ihnen passt.
4. Sobald Sie ein Theme ausgewählt haben, können Sie mit der Anpassung beginnen.
Wählen Sie Farbschemata, Schriftarten, Bilder und andere Funktionen, um Ihre Seiten zu gestalten. Je nach Ihrem Website-Baukasten können Sie alle möglichen verschiedenen Funktionen hinzufügen, wie zum Beispiel das Einbetten Ihrer Social-Media-Beiträge oder Bewertungen von externen Quellen auf Ihrer Seite.
5. Als Nächstes fügen Sie Ihre Produkte hinzu.
Die wichtigsten Informationen, mit denen Sie beginnen müssen, sind Name, Preis und Beschreibungen. Je nachdem, für welche E-Commerce-Plattform Sie sich entscheiden, kann die Anzahl der Produkte oder die Anzahl der Varianten (Farben, Größen usw.) begrenzt sein. Produktbilder sind auch für den Online-Verkauf extrem wichtig, daher ist es eine gute Idee, hochwertige Fotos Ihrer Produkte zu haben.
6. Richten Sie eine Zahlungsmethode ein, damit Sie online verkaufen können.
Wenn Sie sich für WordPress entscheiden, sind einige Zahlungsmethoden wie Stripe oder Paypal bereits enthalten. Andere E-Commerce-Plattformen sind möglicherweise eingeschränkter.
7. Richten Sie den Versand ein.
Die Versandkosten hängen von Ihrem Unternehmen und den Arten der von Ihnen verkauften Produkte ab – Sie können eine feste Versandgebühr haben oder sie können vom Gewicht, der Größe oder dem Preis des zu versendenden Produkts oder dem Ort, an den die Produkte versendet werden, abhängen. Die meisten E-Commerce-Websites haben Partnerschaften mit verschiedenen Kurierdiensten wie FedEx oder USPS, um Ihnen das Leben zu erleichtern.
Dann… nun, Sie sind fertig! Schauen Sie sich Ihre neue E-Commerce-Website an, testen Sie vielleicht sogar ein paar Verkäufe, um sicherzustellen, dass alles reibungslos läuft. Wenn alles in Ordnung ist, schalten Sie Ihre Website live und beginnen Sie mit dem Verkauf!
Ein paar Bonus-Tipps zur Verbesserung Ihres Online-Shops:
- Machen Sie Versand- und Rückgabeinformationen auf Ihrer Website leicht zugänglich. Kunden werden weniger wahrscheinlich bei Ihnen einkaufen, wenn sie Ihre Richtlinien zu Versand und Rückgabe nicht kennen!
- Wenn Sie in Zukunft ein physisches Geschäft planen, ist es eine gute Idee, eine Kassensystem-Software zu haben, die mit Ihrem Online-Shop verknüpft ist, wie zum Beispiel Oliver POS, die völlig kostenlos ist.
- Bieten Sie exzellenten Kundenservice. In Zeiten wie diesen ist der Kundenservice wichtiger denn je. Reagieren Sie schnell und tun Sie alles, um das Erlebnis so gut wie möglich zu gestalten. Kundenservice ist der beste Weg, um Ihre Marke aufzubauen und treue Kunden zu gewinnen – das Fundament Ihres Einzelhandelsgeschäfts!
- Wenn Ihre Kunden eine großartige Erfahrung mit Ihrem Geschäft machen, bieten Sie ihnen einen Anreiz, eine Bewertung zu hinterlassen. Geben Sie ihnen einen Rabatt auf ihren nächsten Einkauf, damit sie ein paar Worte auf Ihrer Website hinterlassen. Bewertungen bewirken viel!
- Holen Sie sich ein SSL-Zertifikat für sicherere Zahlungen und um bei Ihren Kunden als seriöser und professioneller aufzutreten.
- Versenden Sie international. Wenn Sie können, natürlich. Auf diese Weise verpassen Sie keine Kunden!
- Soziale Medien. Erstellen Sie eine Facebook- oder Instagram-Seite für Ihren Online-Shop. Dies ist hilfreich für das Marketing und den Ausbau Ihrer Marke, aber Sie können diese Plattformen auch zum Verkaufen nutzen! Produktbilder auf Ihren Social-Media-Seiten können mit Ihrem Online-Shop verknüpft werden, um es Ihren Kunden kinderleicht zu machen, bei Ihnen einzukaufen.



