Da immer mehr Menschen Zeit online verbringen, nutzen viele Kanadier die sozialen Medien nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch zum Handel. Tatsächlich zeigten Umfragen, dass 94 % der Erwachsenen auf mindestens einer Social-Media-Plattform aktiv sind und 47 % über diese Medien eingekauft haben, weshalb Social Selling so wichtig ist.
Angesichts des anhaltenden Fortschritts der sozialen Medien sollten ihre einzigartigen Vorteile für Verkäufer nicht übersehen werden. Selbst erfahrene E-Commerce-Unternehmer könnten feststellen, dass Social Selling der nächste Schritt in ihrem Wachstum ist.
Was ist Social Selling?
Social Selling ist die Nutzung von Social-Media-Kanälen zum Verkauf von Produkten und/oder Dienstleistungen. Dies rationalisiert und beschleunigt den Konversionsprozess vom ersten Kontakt bis zum abgeschlossenen Kauf – alles innerhalb einer Plattform und eines Erlebnisses. Es ist wichtig zu bedenken, dass Social Selling nicht nur eine Unternehmensseite oder ein Online-Katalog ist, da diese beiden eine separate Einkaufsplattform erfordern würden.
Einige Vorteile des Social Selling
Hat ein grosses natives Publikum
Im Vergleich zum Betreiben Ihrer eigenen Website oder Ihres Verkäuferprofils auf einer E-Commerce-Plattform verbindet Sie Social Selling mit einem Publikum, das bereits von Anfang an da ist. Bedenken Sie, dass es heute über 25 Millionen Social-Media-Nutzer in Kanada gibt. Jeder einzelne dieser Nutzer könnte sehr leicht Ihr Kunde werden. Experten haben sogar vorausgesagt, dass die lokale Nutzerdurchdringung von sozialen Netzwerken bis 2025 80 % überschreiten könnte.
Reduziert Reibungspunkte für ein besseres Kundenerlebnis
Der Canada CX Index 2021 zeigt, dass der Erfolg eines Unternehmens davon abhängt, positive Emotionen hervorzurufen. Je reibungsloser das Erlebnis eines Verbrauchers mit Ihnen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er zu treuen Kunden wird, die wahrscheinlich mehr ausgeben und Sie häufiger weiterempfehlen. Ein Beispiel für einen Reibungspunkt, den Social Selling beseitigt, sind komplizierte Checkouts. Das Baymard Institute hat herausgefunden, dass zu den drei häufigsten Gründen für Warenkorbabbrüche gehören: gezwungen zu werden, ein weiteres Konto zu erstellen, und Ladezeiten von mehr als drei Sekunden. Dieses Problem kostet Marken jährlich unglaubliche 22 Milliarden C$. Auf einer Social-Media-Plattform ist dieser Einkaufsprozess vollständig integriert. Es ist nicht nötig, sie aufzufordern, die Website zu wechseln oder separate Apps herunterzuladen.
Darüber hinaus kann Social Selling wirtschaftlicher sein, erfordert weniger Backend-Wartung und verfügt über eine integrierte Kundenoptimierung.
So fangen Sie an
Bestimmen Sie, welche Plattform am besten zu Ihrem Zielmarkt passt
Unterschiedliche Social-Media-Plattformen ziehen unterschiedliche Zielgruppen an. Der ultimative Social-Selling-Leitfaden von Later stellt fest, dass die Nutzer von Pinterest zu 70 % weiblich sind, Facebook eine etwas reifere Bevölkerung hat und TikTok von jungen Millennials und der Gen-Z bevorzugt wird. Dies im Hinterkopf zu behalten, kann Ihnen helfen, Ihre Bemühungen effektiver auszurichten. Alle Social-Media-Websites haben auch unterschiedliche Shopping-Tools (Instagrams Swipe-up, Facebook Shop usw.), die Sie überprüfen sollten, um zu sehen, welche den Bedürfnissen Ihres Unternehmens entsprechen. Zum Beispiel könnten Computerteile auf dem Facebook Marketplace florieren, während Second-Hand-Kleider mit den Shopping-Tags von Instagram besser abschneiden könnten.
Erstellen Sie dynamische und hilfreiche Inhalte
Soziale Medien werden hauptsächlich zur Unterhaltung genutzt, aber das bedeutet nicht, dass es nur um das Visuelle geht. Facebook Business hat gesagt, dass 70 % der potenziellen Käufer auf diesen sozialen Medien nach Produktentdeckungen und Recherchen suchen. Behalten Sie dies im Hinterkopf und stellen Sie sicher, dass die von Ihnen geposteten Inhalte informativ, hilfreich und korrekt sind. Sie können Ihre Online-Präsenz verbessern, indem Sie wichtige Details wie Versand- und Rückgabeinformationen, Produktabmessungen und Kosten klar angeben, da dies Rücksendungen verringert und die Glaubwürdigkeit fördert. Gleichzeitig halten Sie Ihre Follower bei Laune, indem Sie mit verschiedenen Inhaltsformaten wie Instagram Stories, Live-Streams und Foto-Karussells spielen. Die Algorithmen der sozialen Medien verlassen sich auch darauf, dass Sie regelmässig zeitnahe, qualitativ hochwertige und richtig beschriftete Inhalte posten. Dies kann Ihre Chancen erhöhen, organisch neuen Nutzern empfohlen zu werden.
Verständlicherweise sehen einige E-Commerce-Shops angesichts ihres eigenen Online-Erfolgs möglicherweise nicht den Sinn von Social Selling. Angesichts der Zugänglichkeit der sozialen Medien und ihrer anhaltenden Beliebtheit kann Social Selling jedoch völlig neue Einnahmequellen und Wachstumschancen aufzeigen.
Speziell für Oliverpos.com geschrieben
Von: Rowyn Juliet



